Rechtsprechung
Urteile zum Verkehrsrecht
Hier stelle ich Entscheidungen vor, die für Bußgeld, Strafverfahren, Führerschein, Unfallregulierung und Autokauf wichtig sind: kurz erklärt, mit Aktenzeichen und Quelle. Jedes Urteil betrifft einen Einzelfall. Ob es auf Ihren Fall passt, prüfe ich gern.
Unfallflucht: Ab wann ist der Schaden „bedeutend“? OLG Celle neigt zu 2.000 Euro
Bei einer Unfallflucht mit Sachschaden um 2.000 Euro droht regelmäßig der Verlust des Führerscheins.
Betrunken auf dem E-Scooter: Führerschein ist in der Regel weg
Wer betrunken E-Scooter fährt, muss wie ein Autofahrer mit dem Verlust des Führerscheins und einer Sperrfrist rechnen.
E-Scooter mit 1,83 Promille: auch kurze Fahrt kostet die Fahrerlaubnis
Auch eine kurze Fahrt mit dem E-Scooter rettet den Führerschein nicht. Ausnahmen von der Regelentziehung setzen besondere Umstände voraus.
E-Scooter nach der Kneipe: keine Sonderbehandlung beim Führerschein
Der Hinweis, man sei ja nur E-Scooter gefahren, verhindert die Entziehung der Fahrerlaubnis nicht.
Pedelec bis 25 km/h: 1,1-Promille-Grenze für Autofahrer gilt nicht
Wer ein normales Pedelec fährt, ist erst ab 1,6 Promille ohne Weiteres fahruntüchtig.
Ab 1,1 Promille ist jeder Autofahrer absolut fahruntüchtig
Wer mit 1,1 Promille oder mehr ein Kraftfahrzeug führt, begeht eine Straftat nach § 316 StGB, auch wenn er unauffällig fährt.